Die Tötungs- und Auffangstation Vahur in Ajka

Ajka ist ein kleines Städtchen in Ungarn im Höhenzug Bakonywald, ca. 45 km nördlich vom Plattensee entfernt und hat ca. 29.000 Einwohner.


Die Tötung in dieser Stadt wurde im April 2013 von Laura Antal übernommen mit dem Ziel:
Ganz klar keine Tötungen mehr !!!
Laura ist vertraglich auch die Hundefängerin der Stadt und wird von der Stadt  dafür mehr schlecht als recht bezahlt.

Ihr großer Herzenswunsch war und ist es, aus der Tötung eine Auffangstation und später ein Tierheim zu machen.
Sie töten zur Zeit nicht, sondern versuchen, die Hunde zu vermitteln oder in Pflegestellen unterzubringen.
Eine Frau mit großem Engagement und Willen, es für die Tiere dort zu verbessern. Dabei bekommt sie Unterstützung von zwar wenigen, aber sehr engagierten Mithelfern.
Es geht in Ungarn voran !

Ca. 90 Hunde werden von Laura und ihrem Team tagtäglich betreut.
Zusätzlich sind etliche Hunde, vor allem Welpen auf  Pflegestellen gut versorgt und ca. 20 Katzen sind ebenfalls in Pflegestellen untergebracht. Die Schäferhunde und Schäferhundmischlinge sind bei einer Freundin von Laura auf deren Grundstück untergebracht und werden dort versorgt.

Das Gelände der Tötung bestand bei Übernahme aus einem kleineren Bereich mit zwar hübsch bemalten, aber doch viel zu kleinen, dunklen Zwingern und einem kleinen Auslauf davor.

Neben der Tötung befand sich noch ein weiteres Grundstück, welches der Stadt Ajka gehört. Das Grundstück wurde für Vahur Állatvédö Egyesület ( Tierschutzverein Vahur ) zur Verfügung gestellt.
Dank Lauras unermüdlichen Einsatzes und des Nervens bei der Gemeinde konnte sie am 17.04.2015 sozusagen die Führung des Vereins und somit auch das Grundstück übernehmen.

Zum Zeitpunkt der Übernahme verweilten 7 Hunde in den Zwingern auf dem Gelände. Täglich werden Hunde bei Laura abgegeben und mittlerweile sind schon weit mehr als 30 Hunde auf dem Gelände bzw. in den Zwingern untergebracht.
Die  vorhandenen 19 Zwinger konnten schon notdürftig repariert werden und einige kleine mobile Zwinger wurden aufgestellt.
Damit die Hunde nicht auf dem blanken Betonboden liegen müssen, wurden etliche Hundehütten gekauft. Leider immer noch nicht ausreichend. Aber auch das hat schon viel Arbeit und  Geld gekostet.
Auch wurde ein Container angeschafft, um dort die Stromverteiler vor dem Wetter zu schützen. Nun gibt es wenigstens Licht auf dem Gelände.

Die Wasserleitungen sind leider noch marode und es fehlt an getrennten Ausläufen für die Hunde. So können immer nur einige wenige Verträgliche gleichzeitig aus dem Zwinger und alle Anderen dann nur nacheinander und nur für kurze Zeit.

Außerdem ist dringend ein Gebäude oder ein guter weiterer Container für eine Quarantänestation notwendig. Für Laura und ihre Leute ist es immer eine Gratwanderung, wenn sie kranke Hunde bekommen. Für diese muss dann dringend eine passende Pflegestelle gesucht werden, da keine separierte Quarantäne-/ und Krankenstation vorhanden ist.

Hier nur ein paar der notwendigsten Arbeiten, die erfolgen mussten und noch müssen, um deutlich zu machen, dass es sich um ein Großprojekt handelt, das ein so winziger Verein, wie der von Laura nicht alleine stemmen kann:

·         Entsorgung des Mülls der Vorgänger (erfolgt)

·         Erneuerung der Beton-Haltesäulen der Zwinger (erfolgt)

·         Erneuerung der maroden Zwingerschlösser (erfolgt)

·         Erneuerung des Zauns und des Tores (teilweise erfolgt)

·         Reparatur des Wasserleitungssystems, sowohl im Erdreich, als auch in den Gebäuden (notwendig)

·         Ersetzung der nicht funktionierenden Wasserhähne (dringend notwendig)

·         Bau von Hundehütten in den Zwingern (teilweise erfolgt)

·         Anschluss an das Stromnetz durch Containeraufstellung und Anschlussauftrag an die dortigen Stadtwerke (erfolgt)

·        Ausbau eines Auslaufs für die Hunde

·        Errichtung einer Quarantäne-/ und Krankenstation

Wie Ihr selber lesen könnt, steht für Ajka also jede Menge Arbeit an und wir haben uns dazu entschlossen zu helfen.  Aus der Tötung muss ausschließlich eine Auffangstation werden und  wir glauben, dass wir mit Eurer Hilfe das auch erreichen können:
Eine trostlose Tötung weniger in Ungarn und Rettung für die Hunde von Ajka !!!